Anerkennung & Wirksamkeit
Wirksamkeit & gesetzlicher Rahmen
Die Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist in Österreich eine offiziell anerkannte Psychotherapiemethode. Sie steht in der Tradition der wissenschaftlich gut erforschten psychodynamischen Verfahren.
Eine anerkannte Methode
POP entspricht dem österreichischen Psychotherapiegesetz und ist als eigenständige Methode anerkannt. Teile der Methode wurden in Zusammenarbeit mit dem universitären Bereich für Psychoanalyse und Psychotherapie in Wien entwickelt. Wer als POP-Therapeut:in arbeitet, hat eine mehrjährige fachspezifische Ausbildung mit Selbsterfahrung, Theorie und supervidierter Praxis durchlaufen.
Was die Forschung zeigt
POP gehört zur Familie der psychodynamischen bzw. psychoanalytisch orientierten Therapien. Für diese Verfahren liegt umfangreiche Forschung vor, die ihre Wirksamkeit bei einem breiten Spektrum seelischer Beschwerden belegt – etwa bei Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden. Ein viel beschriebenes Merkmal psychodynamischer Therapie ist, dass ihre Effekte über das Therapieende hinaus anhalten und sich teils noch vertiefen können.
Allgemeine Forschungsaussagen beziehen sich auf die Methodenfamilie insgesamt. Der individuelle Verlauf hängt immer vom Anliegen, der Person und der gemeinsamen Arbeit ab.
Kosten & Kostenzuschuss
Die Kosten einer Therapie unterscheiden sich je nach Praxis. In Österreich ist unter bestimmten Voraussetzungen ein Kostenzuschuss der Krankenkasse möglich; in manchen Fällen kommt auch eine vollständige Kostenübernahme in Betracht. Ob und in welcher Höhe ein Zuschuss gewährt wird, klären Sie am besten direkt mit der jeweiligen Therapeut:in und Ihrer Krankenkasse.
- Wahltherapeut:in – Honorar wird zunächst selbst getragen; ein Teil kann über den Kostenzuschuss rückerstattet werden.
- Kassenzuschuss möglich – einzelne Therapeut:innen weisen dies ausdrücklich aus (siehe Hinweise im Verzeichnis).
- Erstgespräch – Fragen zu Honorar und Zuschuss lassen sich dort unkompliziert besprechen.
Qualität & Vertraulichkeit
Psychotherapeut:innen unterliegen der Verschwiegenheitspflicht. Was in der Therapie besprochen wird, bleibt vertraulich. Eingetragene Psychotherapeut:innen sind in der offiziellen österreichischen Psychotherapeut:innenliste verzeichnet.