Die Methode
Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie
Die Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie wurde aus der Psychoanalyse entwickelt. In ihrem Zentrum steht die Beziehung – sie macht charakteristische Beziehungserfahrungen im Hier und Jetzt erlebbar und damit verstehbar.
Die Beziehung im Zentrum
Die professionelle Beziehung zwischen Patient:in und Therapeut:in ist in der POP nicht nur Rahmen, sondern selbst der zentrale Ort der Arbeit. In den unmittelbar erlebbaren Interaktionen zwischen beiden zeigen sich Beziehungsmuster, die auch im übrigen Leben wiederkehren. Die emotionale Erfahrung in diesem Prozess schafft die Grundlage für ein tieferes Verständnis – und damit für eine anhaltende Veränderung.
Schritt für Schritt können diese Erkenntnisse ins eigene Leben übernommen werden, sodass sich tragfähigere und reifere Beziehungen gestalten lassen.
Das Setting
POP findet üblicherweise ein- bis zweimal pro Woche im Sitzen statt; eine Sitzung dauert in der Regel rund 45–50 Minuten. Dieser verlässliche Rahmen unterstützt einen vertrauensvollen Prozess.
Die Rolle des Unbewussten
Auch nicht unmittelbar bewusste Anteile spielen eine Rolle: Wiederkehrende Schwierigkeiten haben oft eine Vorgeschichte. Sie im geschützten Rahmen zu verstehen, eröffnet neue Erfahrungsmöglichkeiten.
Unterschied zur klassischen Psychoanalyse
POP ist aus der Psychoanalyse abgeleitet, aber niederfrequenter und im Setting flexibler. Während die klassische Psychoanalyse oft mehrmals wöchentlich im Liegen stattfindet, arbeitet POP im Sitzen und ein- bis zweimal pro Woche.
Die fachspezifische Ausbildung in der POP-Methode wird in Österreich von der Wiener Psychoanalytischen Akademie angeboten. Diese Seite richtet sich an Menschen, die eine Therapie suchen – nicht an Ausbildungsinteressierte.